Nicole Tychsen

Heilpraktikerin

Klassische Homöopathie  •  Hypnose  •  Coaching  •  Ernährungsberatung

Klassische Homöopathie

„Und die paar Kügelchen sollen etwas gegen meine Beschwerden ausrichten?“ - Die Skepsis vieler Patienten, die es zum ersten Mal mit der Homöopathie versuchen wollen, ist groß.

Dabei können homöopathische Arzneien sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden. Denn sie wirken anregend und beschleunigend auf die Heilungsprozesse des Körpers. Hier gilt: Je kleiner die Dosis, um so größer die Wirkung. Diese Erkenntnis stammt von Samuel Hahnemann (1755-1843), dem Begründer der Klassischen Homöopathie.

Akute und chronische Krankheiten

Im Akutfall wirken die Globuli relativ schnell nach (eventuell wiederholter) Mittelgabe.

Im chronischen Krankheitsfall kann eine homöopathische Arznei die Lebenskraft wieder auf den richtigen Kurs bringen.

Voraussetzung dafür ist eine sorgfältige und umfassende Bestandsaufnahme des Beschwerdebildes sowie der Gesamtdisposition. Bei dieser „Erstanamnese“, die 2-3 Stunden dauern kann, interessiere ich mich nicht nur für die Beschwerden, sondern auch für allgemeine Dinge, die den Patienten in seiner Individualität ausmachen. Zum Beispiel:

  • Mögen Sie frische Luft?
  • Welche Speisen können Sie nicht vertragen?
  • In welcher Position schlafen Sie?
  • Wie hoch ist Ihre Energie zur Zeit?
  • Können Sie geströstet werden?

All diese Informationen führen den Homöopathen zu einer Arznei, die bei einem Gesunden genau die Symptome hervorruft, unter denen der Kranke leidet. Die bei einem Kranken aber die Lebenskraft dazu anregt, gegen die krankmachenden Symptome vorzugehen.

Mit Samuel Hahnemann gesprochen heißt dies: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.“

Wie wirken homöopathische Arzneien?

Homöopathische Arzneimittel bestehen aus Substanzen, die aus Mineralien, Tieren oder Pflanzen gewonnen wurden. Der medizinische Wirkstoff wird nicht im Originalzustand verabreicht, sondern er wird durch immer stärkere Verdünnung und Verschüttelung gleichzeitig unschädlicher, aber auch wirksamer gemacht. Mit jeder Verschüttelung steigt die Kraft („Potenzierung“).

  • In einer Tiefpotenz (D/C 6-15) sind noch einzelne Moleküle des ursprünglichen Arzneistoffes zu finden. Diese Potenzen werden zur Behandlung lokaler Störungen eingesetzt.
  • Von einer Hochpotenz spricht man, wenn keinerlei Rest der Ausgangssubstanz mehr nachzuweisen ist (ab D24, C 12, LM6). Die Verwendung von Hochpotenzen erfolgt bei schweren oder tiefliegenden Störungen.

Der Unterschied zur schulmedizinischen Behandlung

Eine homöopathische Behandlung regt den Selbstheilungsprozess des Körpers an.

  • Homöopathische Arzneien beseitigen nicht die Auswirkungen einer Erkrankung (z.B. Zerstörung von Krankheitskeimen im Rachen), sondern sie regen die Abwehrmechanismen des Immunsystems an.
  • Sie konzentrieren sich nicht ausschließlich auf das Symptom, den Krankheitskeim oder die Verletzung, sondern versuchen, das Gleichgewicht des Organismus wiederherzustellen. Dabei berücksichtigen sie auch die unterschiedlichen konstitutionell bedingten Reaktionen der erkrankten Person – denn jeder von uns reagiert anders auf eine Krankheit.
  • Anstatt nur lindernd auf die Symptome einzuwirken, möchte Homöopathie Erkrankungen aus der Tiefe heraus behandeln. Ein verlorengegangenes Gleichgewicht soll wiederhergestellt, der Allgemeinzustand verbessert werden.
  • Ein Schmerz wird nicht durch Betäubung behandelt, sondern er verschwindet, weil gleichzeitig der gesamte Heilungsprozess beschleunigt wird.
  • In der klassischen Homöopathie wird immer nur ein einziges Arzneimittel zur Zeit verabreicht. Sollten akute und chronische Beschwerden nebeneinander bestehen, werden die akuten zuerst behandelt.

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